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Lenovo
联想
Kurzantwort
Lenovo betreibt in Peking das einzige Firmenmuseum dieser Liste, das ein veröffentlichtes Buchungsverfahren hat: ein dreistöckiges Ausstellungshaus von 6.500 Quadratmetern auf dem Hauptsitzgelände in Haidian. Gruppen brauchen eine Anmeldung mindestens eine Woche im Voraus, Einzelpersonen kommen über die Samstagsveranstaltungen hinein.
Das „Future Center" ist kein offener Showroom, sondern ein Programm: Gruppen werden mit mindestens einer Woche Vorlauf angemeldet, Einzelpersonen und Familien über öffentliche Termine, die über die Website und den WeChat-Kanal des Zentrums veröffentlicht werden. Für eine Reisegruppe ist das die klarste Buchungslage im ganzen Verzeichnis — sie ist dokumentiert, nicht kolportiert. Eine Zusage für diese Seite liegt trotzdem nicht vor.
Was man vor Ort sieht
Erdgeschoss — das Wohnen
Die erste Ebene ist als begehbares Zuhause gebaut — Küche, Arbeitsplatz, Wohnzimmer, jeweils mit den Geräten, die dort in fünf Jahren stehen sollen. Interessant ist weniger das einzelne Produkt als die Frage, welche Rolle ein Rechnerhersteller in einem Haushalt beansprucht, in dem Bildschirme an mehreren Stellen gleichzeitig existieren.
Zweites Geschoss — die Industrie
Fertigung, Bildung, Gesundheitswesen, Einzelhandel — jeweils als Abteilung mit Beispielsystemen statt als Schaubild. Hier wird sichtbar, wovon das Unternehmen lebt: nicht vom Endkundengerät, sondern von Rechnern, die in Werkhallen und Verwaltungen stehen.
Drittes Geschoss und die Kleinigkeiten
Ein offener Veranstaltungsraum, in dem ein Roboterarm auf Bestellung Kaffee zubereitet — auf Anmeldung. Dazu im Erdgeschoss des Ostgebäudes ein unbemannter Laden, der als Beispiel für die eigene Handelslösung betrieben wird. Das ist die Art Detail, die einen Besuch von einer Werksführung unterscheidet.
Was nicht zugänglich ist
Fertigungslinien sind nicht Teil des Programms. Wer eine Produktionshalle sehen will, muss das gesondert und früh anfragen; die Standorte dafür liegen außerhalb Pekings.
Warum sich der Besuch lohnt
Lenovo ist der Fall, an dem sich die Frage entscheidet, ob „Technologiereise" mehr sein kann als der Besuch von Verkaufsräumen. Ein Unternehmen dieser Größe baut sich ein eigenes Ausstellungshaus mit Anmeldeverfahren — und liefert damit genau das, was Reisende sonst nirgends bekommen: einen Termin, den man vorher planen kann.
Das Future Center liegt auf dem Hauptsitzgelände im Nordwesten Pekings, im Stadtteil Haidian, und ist seit 2019 in Betrieb. Drei Ebenen, rund 6.500 Quadratmeter, ein Aufbau, der bewusst dem eines Museums folgt und nicht dem eines Verkaufsraums.
Für die Planung ist die Buchungslage der eigentliche Wert dieses Eintrags. Gruppen werden mit mindestens einer Woche Vorlauf angemeldet — das ist wenig genug, um es in eine Reise einzubauen, und viel genug, um zu erklären, warum ein spontaner Besuch scheitert. Wer allein reist, braucht die Samstagstermine, die öffentlich angekündigt werden; sie wechseln und sind nicht als Dauerangebot garantiert.
Inhaltlich ist der Ort eine Zumutung für Erwartungen: Man sieht keine Roboter, die Auto fahren, sondern Rechner in Klassenzimmern, Krankenhäusern und Lagerhallen. Genau das ist der Punkt. Chinas Technologieexport besteht zu großen Teilen nicht aus Aufmerksamkeit erregenden Produkten, sondern aus Infrastruktur, die niemand filmt.
Lässt sich kombinieren mit
- Baidu (Beijing)
- JD.com (Beijing)
- Meituan (Beijing)
Quellen
- Lenovo Future Center, Angaben zu Öffnung, Buchung und Ausstellungsflächen, Stand Oktober 2026
- Berichte über Gruppenbesuche und öffentliche Termine im Future Center, 2026
Angaben zu Standort und Leistungsumfang ändern sich. Der Vermerk „Zugang nicht bestätigt" bedeutet, dass keine Zusage des Unternehmens vorliegt — nicht, dass ein Besuch ausgeschlossen ist.